Welche Mittel helfen wirklich gegen Kopfschmerzen?

Fast jeder hatte in seinem Leben schon einmal Kopfschmerzen, viele Menschen leiden sogar häufig daran. Die Auslöser sind ganz verschieden, mögliche Ursachen sind Stress, Wetterfühligkeit oder hormonelle Veränderungen wie während der Periode oder Schwangerschaft. Auch ein zu geringer Flüssigkeitshaushalt, starke Sonneneinstrahlung oder zu viel Alkohol können zu Kopfschmerzen führen. Begünstigt werden sie außerdem von langem Sitzen vor dem Bildschirm, schlechter Belüftung der Räume und durch zu wenig Schlaf. Nicht selten sind Nackenschmerzen und Verspannungen der Auslöser für Kopfschmerzen, ebenso Infektionen wie Erkältungen oder Entzündungen.

Kopfschmerzen können auch ein Symptom einer tieferliegenden Krankheit sein und sollten deshalb nicht auf die leichte Schulter genommen werden, wenn sie häufiger oder mit besonderer Intensität auftreten. Gefäßstörungen im Bereich des Kopfes und Halses, die zum Schlaganfall führen können, ein Schädelhirntrauma, ein Hirntumor, eine Hirnhautentzündung und einige andere Grunderkrankungen können Kopfschmerzen auslösen und sind ernstzunehmende bis lebensbedrohliche Erkrankungen.

Die häufigsten Kopfschmerzen, die viele Menschen kennen, sind die sogenannten Spannungskopfschmerzen. Hier können leichtere Schmerzmittel wie Paracetamol, Ibuprufen oder Aspirin helfen. Diese sollten aber maximal zehn Tage im Monat eingenommen werden, denn es kann leicht zu einer Abhängigkeit kommen und die Nebenwirkungen sind langfristig nicht zu tolerieren.

Wer nicht auf Schmerzmittel zurückgreifen möchte, kann es erst einmal mit einigen Hausmitteln versuchen, die gegen die Schmerz wirken können. Bei einigen Menschen helfen Kälte- oder Wärmepackungen, die auf der Stirn platziert werden. Wer Wärme als angenehm empfindet, kann auch eine Wärmeflasche oder ein warmes Vollbad nehmen oder aber feucht-warme Kompressen auf den Nacken oder die Schläfen legen. Durch die Wärme entspannen sich die verkrampften Muskeln und so nimmt das Spannungsgefühl ab. Hat man gleichzeitg Nackenverspannungen, hilft es auch gegen die Kopfschmerzen, den Nacken zu entspannen. Ruhe und Entspannung sind wichtig bei Kopfschmerzen, man sollte möglichst stressige Situationen meiden und die Augen schonen, also nicht lange vor dem PC oder Fernseher sitzen. Mittel wie Tigerbalm oder ein Aufguss aus Schwedenkräutern können auch zur Entkrampfung beitragen, genau wie andere ätherische Öle wie Rosmarin- oder Fichtennadelöl. In Kombination mit einer sanften Kopfmassage können solche Öle Wunder wirken und erzielen Studien zufolge sogar die gleiche Wirkung wie eine Tablette Paracetamol. Dabei kann man die Kopfmassage auch selbst durchführen, besondere Anleitungen dazu gibt es zum Beispiel im Internet.

Grundsätzlich ist es wichtig, immer genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Auch sollte man seinen Kaffeegenuss im Auge behalten. Wer immer zur gleichen Zeit Kaffee trinkt und Kopfschmerzen bekommt, wenn der Kaffee mal ausfällt, der sollte vielleicht weniger regelmäßig Koffein konsumieren. Die Kopfschmerzen sind in diesem Moment nämlich Zeichen einer Entzugserscheinung.

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