Schmerzmitteleinnahme – Top 10

Die Top 10 der Krankheiten, bei denen wir zu Schmerzmitteln greifen

Schmerzmittel zählen zu den meistgebrauchten Medikamenten. Einige sind ausschließlich auf Rezept erhältlich, andere wiederum rezeptfrei. Durchschnittlich 200 Millionen Packungen wandern insgesamt alljährlich über den Apothekentisch. 

Wirkstoffarten

Die Wirkstoffe der Schmerzmittel sind entweder opioid oder nichtopioid. Gegen leichte bis mäßige Schmerzen hält der Apotheker rezeptfrei nichtopioide Analgetika in Form von Tabletten, Kapseln, Säften oder Pflaster parat. Anders als die opioiden beinhalten sie keine Suchtgefahr. Wichtig ist, sich an die empfohlene Dosis im Beipackzettel zu halten und Nebenwirkungen sowie Gegenanzeigen zu beachten. Zu dieser Gruppe zählen Paracetamol und Metamizol. Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (Aspirin), Diclofenac, und Naproxen gelten medizinisch als sauer und wirken gleichzeitig entzündungshemmend. Der Apotheker berät und hilft bei der Auswahl des richtigen Medikaments. Bei ernsthafteren Krankheiten, die oft von mittelstarken Schmerzen begleitet sind, verschreibt der Arzt schwach wirksame Opioide wie z.B.:

  • Tramadol
  • Codein
  • Dihydrocodein

Auch wenn beispielsweise ein Zahn gezogen werden musste, wird der Zahnarzt für die nächsten ein bis zwei Tage ein solches Analgetika verschreiben. Wer genau weiß, welches Medikament er benötigt, hat die Möglichkeit, es online zu bestellen. Gegen Vorlage des Rezeptes bekommt man bei Versandapotheken und anderen Internetseiten, welche Medikamente vertreiben wie z.B. www.schmerzmittel24.com, auch verschreibungspflichtige Arzneimittel. Auch wird bei solchen Internetdiensten das Rezept auf Fälschung überprüft, so dass nicht jeder “einfach so” an die verschreibungspflichtigen Mittel kommt.

Die wichtigsten Indikationen

Die häufigsten Einnahmegründe bei einfachen Beschwerden sind Kopfschmerzen, gefolgt von Rücken- und Zahnschmerzen, Regelschmerzen und Ohrenschmerzen. Bei ernsthafteren Krankheiten ist Rheuma die Hauptursache für die Einnahme von Analgetika. Es folgen Verletzungserscheinungen wie Prellungen oder Zerrungen und Krankheiten wie Migräne, Arthrose und Arthritis.

Einfache Beschwerden

 

  1. Kopfschmerzen
    Jeder kennt sie und hat sie schon einmal gehabt. Sie betreffen den ganzen Kopf oder einen bestimmten Teil davon. Die häufigste Form ist der Spannungskopfschmerz. Er macht sich als dumpfer, beidseitiger Schmerz mit gleichzeitiger Muskelspannung im Halsbereich bemerkbar. Meist tritt er plötzlich und ohne erkennbare Ursache auf. Der Spannungskopfschmerz lässt sich gut mit üblichen, rezeptfreien nichtopioiden Schmerzwirkstoffen behandeln.
  2. Rückenschmerzen
    Sie zählen nach Kopfschmerzen zu den verbreitetsten Schmerzbeschwerden. Ihre Ursachen sind Verkrampfungen durch Fehlhaltungen oder einseitige Belastung des Körpers bei Beruf oder Hausarbeit. Der Einsatz von sauren, nichtopioiden Schmerzmitteln verhindert, dass der Patient eine Schonhaltung einnimmt, die durch die unnatürliche Körperhaltung neue Schmerzen nach sich zieht. Wichtig ist, diese Mittel nach Anweisung des Beipackzettels regelmäßig einzunehmen und nicht erst, wenn der Schmerz besonders heftig ist.
  3. Zahnschmerzen
    Schmerzen im Zahn können ziemlich übel und qualvoll sein, jedoch haben sie einen realen Grund. Um diesen herauszufinden und schnellstmöglich zu beseitigen, führt kein Weg am Zahnarztbesuch vorbei. Der Auslöser für höllische Zahnschmerzen kann unter anderem ein entzündeter, abgestorbener Zahnnerv sein. Um die Wartezeit bis zum Zahnarzttermin zu überbrücken, empfehlen sich entzündungshemmende, nichtopioide Schmerzmittel. Aspirin sollte wegen seiner blutverdünnenden Wirkung nicht eingenommen werden
  4. Regelschmerzen
    Die krampfartigen, wehenähnlichen Schmerzen in Unterbauch und Rücken beginnen meist kurz vor Einsetzen der Regelblutung. Sie dauern oft mehrere Tage. Schmerzbotenstoffe wie Prostaglandine sorgen für eine Verkrampfung der Gebärmuttermuskulatur. Je mehr davon im Körper der Frau vorhanden sind, umso heftiger sind die Krämpfe. Nichtopioide Analgetika, auch entzündungshemmende, sind gut zur Schmerzbehandlung geeignet, da sie die Bildung der Prostaglandine eindämmen.
  5. Ohrenschmerzen
    Dahinter steckt nicht selten eine Entzündung des Gehörganges oder Mittelohres. Entzündungshemmende, schmerzlindernde Medikamente und Ohrentropfen sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich. Tritt innerhalb weniger Tage keine Besserung ein, sollte der Arzt aufgesucht werden. Nicht oder falsch behandelte Ohrenschmerzen können zu bleibenden Schäden führen.

Ernsthafte Krankheiten

 

  1. Rheuma
    Unter Rheuma versteht der Volksmund schmerzhafte entzündliche Krankheiten des Bewegungsapparates, z. B. der Gelenke, Knochen oder Muskeln. Der Rheumatologe kennt über 100 verschiedene rheumatische Krankheiten. Rheuma ist nicht heilbar, aber gut zu behandeln. Entzündungshemmende, nicht- oder schwachopioide Analgetika lindern Schmerzen, bremsen den Entzündungsverlauf und verbessern entscheidend die Lebensqualität des Patienten. Je nach Art und Dosierung sind sie teilweise verschreibungspflichtig.
  2. Prellungen und Zerrungen
    Eine heimtückische Stolperfalle, ein falscher Tritt auf der Treppe, eine verkehrte Bewegung bei Sport oder Hausarbeit – plötzlich sind Muskeln, Bänder oder Sehnen gezerrt oder geprellt. Diese Verletzungen verursachen Schwellungen, Blutergüsse und fast immer Schmerzen. Besonders schmerzintensiv sind Prellungen. Sie entstehen durch stumpfe Gewalteinwirkung, beispielsweise durch einen Aufprall, Schlag oder Stoß. Der Arzt verschreibt schmerzlindernde und entzündungshemmende Tabletten, Cremes oder Salben. Bei Zerrungen handelt es sich um eine Überdehnung von Bändern, Sehnen oder Muskeln. Ihre Ursache liegt vorrangig in falschen Bewegungen beim Heben schwerer Lasten oder beim Sport. Typisch ist ein stechender Schmerz im betroffenen Muskel. Kurz darauf schwillt der Muskel an, es bildet sich oft ein Bluterguss. Meist heilt eine Zerrung innerhalb weniger Tage von selbst. Der Muskel soll in dieser Zeit geschont werden. Zur Schmerzlinderung dienen entzündungshemmende Mittel
  3. Migräne
    Migräne gehört zu den neurologischen Krankheiten, deren Ursache noch nicht gänzlich erforscht ist. Eine verbreitete These nennt eine Reizüberflutung des Gehirns, die eine schmerzhafte Gefäßentzündung auslöst. Symptome sind wiederholte heftige, halbseitige Kopfschmerzattacken, die manchmal mit Übelkeit, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit einhergehen. Bei einem akuten leichten bis mittelschweren Anfall hilft die frühzeitige Einnahme von nichtopioiden Analgetika. Bei schweren Migränesymptomen helfen spezielle Migränemittel, die sogenannten Triptane, die die erweiterten Blutgefäße verengen.
  4. Arthrose
    Arthrose ist eine Abnutzungserscheinung der Gelenke. Die Krankheit tritt in Schüben auf, deren Abstände immer kürzer werden. Typische Beschwerden einer aktivierten Arthrose zeigen sich, wenn eine Entzündung dazu kommt. Das Gelenk ist warm, geschwollen und schmerzt. Nicht- oder schwachopioide Antirheumatika lindern akute Gelenkschmerzen und dämmen die Entzündung ein.
  5. Arthritis
    Arthritis äußert sich in einer akuten oder chronischen Entzündung eines oder mehrerer Gelenke. Diese sind gerötet, schwellen an und schmerzen. Oft beginnt es in den Grund- und Mittelgelenken der Finger beider Hände. Im weiteren Verlauf breitet sich die Krankheit weiter aus. Die Gelenke verformen sich und werden unbeweglich. Auch hier kommen nicht- und schwachopioide Antirheumatika zum Einsatz. Sie reduzieren das Prostaglandin und dämmen die Entzündung.

 

Bildquelle: digitalista/Bigstock.com

Ein Kommentar

  1. admin says:

    However, it has been noted that women on hormone therapy do not
    seem to benefit. See if you don’t feel different, more mentally acute and more physically fit and energized.
    Along with these, there are chutneys, pickles
    and sweets.

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