Schmerzmittel für Hunde

Hund mit Besitzern

Hund

“Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz.” – Dieser Spruch ist wohl wahr, denn Hunde fühlen Schmerzen genau wie wir Menschen auch und kein verantwortungsbewusster Hundehalter möchte, dass sein Hund Schmerzen leidet.

Hunde können sich uns nicht mitteilen, wenn sie Schmerzen haben. Allerdings kann man bei genauer Beobachtung schnell erkennen, wenn sich der Hund anders als normal verhält.

Bei Zahnschmerzen kaut der Hund meist nur auf der gesunden Seite oder lehnt das Trockenfutter ganz ab. Ein fürsorglicher Hundebesitzer wird baldmöglichst einen Tierarzt aufsuchen, um das Gebiss kontrollieren und die Ursache der Schmerzen beseitigen zu lassen.

Bei akuten Schmerzzuständen jault der Hund und lässt sich an der schmerzenden Stelle ungern berühren. Hat er Schmerzen an den Gliedmaβen, lahmt der Hund oder leckt sich die betreffende wunde Stelle. Chronische Schmerzen machen sich beispielsweise durch eine Änderung des Sozialverhaltens oder plötzliche Aggressivität bemerkbar.

Heutzutage ist es üblich, dass der Tierarzt Morphine gegen starke Schmerzen wie beispielsweise bei Tumoren oder nach schweren Operationen einsetzt. Bei chronischen Schmerzen werden meist nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Rimadyl oder Carprofen verschrieben. Es ist nicht zu empfehlen, dem Hund eigenmächtig und ohne vorher einen Tierarzt zu konsultieren, Schmerzmittel zu verabreichen, die wir Menschen gegen Schmerzen einnehmen. Paracetamol beispielsweise führt beim Hund zu Magen-Darm-Beschwerden und viele andere für Menschen entwickelte Schmerzmittel sind für Hunde unverträglich und haben zum Teil starke Nebenwirkungen. Auch die Acetylsalicylsäure (Aspirin) und Diclofenac können als Nebenwirkung bei Hunden Magengeschwüre auslösen. Rimadyl mit dem Wirkstoff Carprofen eignet sich in der richtigen Dosierung auch gut als Dauermedikation bei chronischen Schmerzen des Hundes. Dabei ist nicht zu befürchten, dass der Hund süchtig nach dem Schmerzmittel wird.

Leidet der Hund unter einer Hüftgelenksdysplasie und/oder Arthrose kann ihm eine dauerhafte Schmerzmedikation das Leben lebenswerter machen. Die richtige Einschätzung der zu verabreichenden Dosis sollte aber immer dem Tierarzt überlassen werden. Sehr bewährt hat sich bei Hüftgelenksdysplasie bzw. Arthrose ein Human-Medikament aus den USA: “Move Free”. Die Wirkstoffkombination von Glukosaminen, Chondroitin und Haifischknorpel führt in kürzester Zeit zu einer spürbaren Verbesserung der Beweglichkeit des Hundes.

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